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Projekt „Robinson Crusoe“
startet
Vollbesetzt war
der neu angemietete Saal im alten evangelischen Kindergarten bei der
Vorbesprechung zum
Theaterprojekt „Robinson Crusoe“ der Historischen Gruppe.
Nachdem der Vorsitzende Gerhard Obhof die Vereinsaktivitäten und die am Projekt
mitarbeitenden Aktiven
des Vereins vorgestellt hatte, stellten die Verantwortlichen der einzelnen
Teilbereiche ihre Ziele vor.
Sabine Obhof und Ingeborg Rose, Studentin der Erziehungswissenschaft und
Medienpädagogik,
sind für die Gesamtspielleitung, Regie und Arbeit an der Rolle verantwortlich.
Sie stellten das Zusammenwirken verschiedener Grundelement des Theaterspielens,
wie Textarbeit,
Mimik, Gestik und Körpersprache vor.
Helga Essert-Lehn freie Künstlerin und Kunststherapeutin gab den Kindern einen
kleinen Einblick darüber,
was sie bei ihr erwarten können. So wird nicht nur mit Farbe und Pinsel
gearbeitet, sondern auch geformt,
gehämmert und gesägt. Die musikalischen Einlagen und die Sprecherziehung wird
vom Sänger, Chorleiter,
Musikpädagogen und Stimmtrainer Matthias Dahlhoff betreut.
Brigitte Harms-Janssen wird die Kinder in die Grundbegriffe des
Theaterschminkens einführen,
einfache Kostüme werden zusammen mit Marita Kaulbach entworfen und angefertigt.
Bereits jetzt
ist der Kurs mit 30 Kindern komplett ausgebucht. Projektstart ist der 12. März.
Die Teilnehmer haben bereits ihren Probenplan ausgehändigt bekommen.
Im Rahmen des Flehinger Straßenfestes sind zwei Aufführungen des Stückes im
Lichthof des Schlosses vorgesehen.

„Robinson Crusoe“-Projekt mit viel Elan gestartet
Theater, Welten, Fantasien – so beschrieb
die kleine Leyla den ersten Tag des Theaterprojektes Robinson Crusoe
im Theatertagebuch, das vom ersten Tag an von Hand zu Hand wandert.
Diese Aussage traf genau das Anliegen der Projektleiter- und ,wie man sieht,
auch der Mitspieler!
Nachdem sich die mittlerweile über 30 Kinder am 12.03.2005 im ehemaligen
evangelischen Kindergarten im Talweg
zusammengefunden hatten, sollten sie- um eventuelle Hemmungen vor dem
darstellenden Spiel abzubauen- an einfache
Auflockerungsspiele mit interaktivem Charakter herangeführt werden.
Verschiedene Situationen wollten sich die Spielleiter gemeinsam mit den
gespannten Kindern vorstellen: wie sie durch
eine Fußgängerzone einer fremden Stadt laufen und dabei die Gesichter der
Menschen anschauen, fremde Leute mustern,
Bekannte treffen, Wiedersehen mit alten Freunden....
wie sie sich nach einem Lottogewinn verhalten: vom großen, ratlosen Erstaunen
bis zum „vor Freude in die Luft springen“
war da die ganze Palette an Gefühlsregungen zu sehen.
Wir tragen einen großen Stapel höchst
kostbarer Porzellanteller durch den Raum oder wir stehen uns in einem
Zeitlupen-Boxkampf gegenüber. Diese Art von Warm-ups und ideenreicher „Kennenlernspiele“
werden während des
gesamten Projektes auch in den noch folgenden Monaten weitergeführt und werden
den Kindern immer wieder begegnen.
Schon in der ersten Stunde wurde den
Kindern die Textvorlage ausgehändigt und mit dem Lesen begonnen. So
kristallisierten
sich sowohl bei den Kindern als auch bei den Spielleitern gewisse
Rollenpräferenzen heraus, denen wir, soweit es uns
möglich war, versucht haben, entgegen zu kommen.
Am dritten Projekttag wurden die Rollen
verteilt und die Kleinen warteten gespannt - fast schon wie bei „Deutschland
sucht
den Superstar“ – welche Rollen ihnen zugeteilt worden waren.
Parallel zum szenischen Spiel wurde
bereits mit den Kindern, die sich für Bühnenbau und Requisite eingetragen
hatten,
über eventuelle Bühnenbilder etc. beraten. So zeigte sich schnell: auch wer eine
kleinere Spielrolle bekommen hat wird beim
Kulissen- und Requisitenbau umso intensiver eingesetzt.
Der vierte Projekttag widmete sich sowohl
dem Spiel am Text als auch dem Schminken und so sprangen kleine Waldgeister
und Seeräuber durch die Probenräume während die anderen fleißig an ihrer Rolle
arbeiteten.
Unser Stimmtrainer arbeitet nun schon parallel an Betonung, Aussprache und
Artikulation.
Eines können alle Beteiligten jetzt schon
sagen: wir, Projektleiter und Mitwirkende, sind alle gleichermaßen mit einem g
roßen Eifer und Begeisterung dabei und vor uns steht das große Fragezeichen: wie
wird das Ergebnis aussehen?
Wir sind alle gespannt, was uns die
nächsten Wochen erwartet und werden natürlich über den neusten Stand berichten!
Projektleiter:
Kulisse, Requisiten: Helga Essert-Lehn
Schminken: Brigitte Harms-Janssen
Kostüme: Marita Kaulbach
Stimmtraining: Matthias Dahlhoff
Regie: Sabine Obhof, Ingeborg Rose
und zur Aufführung: viele Helfer der
Historischen Gruppe
Letzte Änderung:
Freitag, 09 Januar 2009
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