allgemeine Infos zum Landsknechtstross

 

Landsknechte – Ihre Waffen und Ausrüstung

Das Leben der Landsknechte im frühen 16. Jahrhundert ist der Kernpunkt, um den wir unsere Darstellung aufbauen. Mit Franz von Sickingen und der Belagerung der Stadt Bretten 1504 haben wir eine historische Persönlichkeit sowie eine bedeutsame historische Begebenheit, an der wir unsere Aktivitäten ausrichten und die uns quasi als Anknüpfungspunkt dienen.
Mit unserer Landsknechtstracht bieten wir ein buntes Bild. So wie es damals noch keine einheitlichen Uniformen gab, war auch die Bewaffnung und die Ausstattung der Knechte vielfältig. Es gab viele unterschiedliche Arten und Modelle von Harnischen, Helmen, Dolchen, Schwertern, Hellebarden, Spießen, Handbüchsen etc. die wir zeigen. Ob ein Knecht als Doppelsöldner gemustert wurde und dann auch den doppelten Sold bekam, hing von seiner Ausrüstung ab. Harnisch mit Helm und die notwendigen Hieb- oder Stichwaffen waren die Voraussetzung dafür. In unserem Tross gibt es hochgerüstete Landsknechte und einfache Knechte, die nur eine Hellebarde oder einen Spieß und ihre Kurzwehr führen.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gewannen die Feuerwaffen zunehmend an  Bedeutung. Die sogenannten Handschützen mit Ihren Arkebusen/ Luntenschlossgewehren operierten gemeinsam und im Schutz der Spießer und Hellebardiere im Haufen. Unsere Schützen verfügen über Luntenschlossgewehre mit einem Knopfschloss, damals der „letzte Schrei“ in der Waffentechnik. Für die Verteidigung des Lagers haben wir noch eine kleine und bewegliche Vorderladerkanone zur Verfügung.
Trommeln und Pfeifen rufen die Knechte zusammen und geben in der Schlacht Signale weiter; sie sind in der Regel immer beim Fähnrich und seiner Fahne zu finden.

Kontakt