Vorstellung der Instrumente

Unsere Instrumente sind die Fanfare und die Landsknechtstrommel, bei besonders festlichen Auftritten können wir auch unsere Kesselpauken einsetzen.
Die Fanfare ist ein engmensuriertes langgestrecktes Trompeteninstrument, das als letztes Glied der mittelalterlichen Naturtrompeten erhalten blieb. Da die von uns verwendete Fanfare keinerlei Ventile hat, kann auf ihr nur die sogenannte Naturtonreihe oder Obertonreihe geblasen werden.
Die Fanfare ist ein transponierendes Instrument, d.h. daß der Klang ein anderer ist als die Notierung. Unsere Fanfaren stehen in ES; das bedeuted, daß der geblasene Ton c wie das um eine kleine Terz höher stehende Es erklingt. Der gebräuchliche Tonumfang liegt bei etwa 7 Tönen.
Als Trommeln verwenden wir die sogenannten „Landsknechts- oder Seiltrommel“, sie wird mit Filz- oder Holzschlegeln geschlagen. Sie gehören zu den sogenannten Membranophonen oder Fellklingern. Das Instrument besteht auch einem Holzzylinder, der beidseitig mit einem Trommelfell (früher ein Kalbsfell, heute überwiegend aus Kunststoff gefertigt) bespannt ist. Die Felle werden über Holzreifen gezogen und mit einem Seil gespannt. Um einen hellen Ton zu erzielen, müssen die Fell ziemlich straff gespannt werden. Da die Naturfelle aus Kalbshaut sehr feuchtigkeitsempfindlich sind, setzen wir heute überwiegend Trommelfelle aus Kunststoff ein.
(Quelle: Erich Scheib, Schule für Fanfare oder Signaltrompete bzw. Kleine Trommel oder Landsknechtstrommel, Edition Schott)